Citizen Science in Österreich

Frau fotografiert STicker auf Pfosten © Barbara Heinisch

Bürgerinnen und Bürger engagieren sich bereits seit vielen Jahrzehnten für die Erforschung der Natur in Österreich. So unterstützt z.B. bereits seit 1856 ein Netzwerk aus Beobachterinnen und Beobachtern die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) bei der phänologischen Beobachtung der heimischen Pflanzen- und Tierwelt.

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) setzte 2007 einen wichtigen Schritt in Richtung Citizen Science (CS). Mit dem Start des Forschungsförderprogramms Sparkling Science förderte das BMBWF innerhalb von zwölf Jahren 299 CS-Projekte mit einem Gesamtbudget von rund 35 Mio. Euro. Über 100.000 Schülerinnen und Schüler sowie knapp 2.600 (angehende) Lehrpersonen arbeiteten Seite an Seite mit fast 4.300 Forschenden und Studierenden an aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen.

Der nächste große Schritt folgte 2015 mit der Einrichtung des Zentrums für Citizen Science (ZfCS) des OeAD mit folgenden vier Schwerpunkten: Information, Beratung, Vernetzung und Förderung. Zu den bekanntesten Initiativen, die vom ZfCS durchgeführt wurden bzw. werden, zählt die Förderinitiative Top Citizen Science und der Forschungswettbewerb Citizen Science Award.