1. Ausschreibung

Was wird gefördert?

Gefördert wird die Durchführung von qualitativ hochwertigen Forschungsprojekten, in welchen jedenfalls Forschungs- und Bildungseinrichtungen und soweit als möglich Partner aus Wirtschaft und Gesellschaft zusammenarbeiten. Die geförderten Citizen-Science-Projekte haben folgende Voraussetzungen zu erfüllen:

  • Sie entsprechen den anerkannten wissenschaftlichen Standards und erbringen darüber hinaus voraussichtlich neue Erkenntnisse in den betreffenden Forschungsfeldern.
  • Inhalte und Methoden der Projekte müssen so geartet sein, dass Schülerinnen und Schüler und ggf. weitere Citizen Scientists maßgeblich und nachvollziehbar zur Erreichung der Forschungsziele beitragen können.
  • Förderungsbedingung ist die projektbegleitende Einführung von gemeinsamen Aktivitäten, die von den beteiligten Forschungs- und Bildungseinrichtungen zumindest zwei Jahre über die Laufzeit der geförderten Projekte hinaus und ohne die weitere Genehmigung finanzieller Mittel mit leistbarem Aufwand fortgesetzt werden können.
  • Entwickelte Lehr- und Lern-Materialien müssen nach Projektende digital archiviert und veröffentlicht werden (u.a. auf www.eduthek.at), sodass sie weiter genutzt werden können.

Schwerpunkte

Für zwei Themenbereiche stehen zusätzliche Fördermittel zur Verfügung:

  • „Entwicklung von Citizen-Science-Knowhow durch internationale Vernetzung“: Für Projekte, die sich im Sinne eines Knowhow-Aufbaus im Citizen-Science-Bereich mit internationalen, thematisch passenden Citizen-Science-Projekten bzw. internationalen Forschungspartnerinnen und -partnern vernetzen, können die maximalen Förderungsbeträge um bis zu 10 % überschritten werden.
  • „Science in Schulen“: Die Überschreitung von 10% der maximalen Förderhöhe ist ebenso möglich, wenn eine Einbindung von Schulen aus peripheren Regionen oder von Schulen in Österreich, die bisher noch nicht oder kaum mit Citizen-Science-Aktivitäten erreicht wurden, durch die Projekte erfolgt. Alternativ können Projekte, die gemeinsam mit Pädagogischen Hochschulen teilnehmende Schulen dabei unterstützen, im Rahmen der Schulautonomie Schulschwerpunkte im Bereich Wissenschaft zu bilden bzw. bereits vorhandene Science-Schwerpunkte zu stärken, um zusätzliche Fördermittel ansuchen.

Einreichberechtige

  • Universitäten gemäß Universitätsgesetz 2002, Privatuniversitäten gemäß Privathochschulgesetz BGBl. I Nr. 77/2020, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen
  • vom Bund verschiedene juristische Personen als Erhalter von Fachhochschul-Studienlehrgängen und Fachhochschulen
  • Pädagogische Hochschulen im Rahmen ihrer Teilrechtsfähigkeit gemäß § 3 Abs. 1 Z 2 des Hochschulgesetzes 2005, BGBl. I Nr. 30/2006 i. d. F. BGBL. I Nr. 19/2021
  • gemeinnützige Vereine bzw. Verbände, Gesellschaften-mbH oder NGOs, die einen wissenschaftlichen Zweck verfolgen und im Rahmen der geförderten Projekte mit Universitäten, Fachhochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen zusammenarbeiten

Förderhöhe

  • Max. 350.000 Euro
  • Eine Überschreitung der maximalen Förderungsbeträge um jeweils bis zu 10 % ist für Projekte möglich, die die „Entwicklung von Citizen-Science-Knowhow durch internationale Vernetzung“ oder die Förderung von „Science in Schulen“ beinhalten. Projekte, die eines der Kriterien erfüllen, erhalten einen max. Förderungsbetrag in der Höhe von 385.000 Euro, Projekte, die beide Kriterien erfüllen, erhalten einen max. Förderungsbetrag in der Höhe von 420.000 Euro.
  • Zumutbare Eigenleistung: mindestens 10 % der Projektsumme
  • Förderungsdauer: maximal 3 Jahre

Weitere Informationen

Finden Sie in der "Sonderrichtlinie Sparkling Science 2.0"

Terminankündigungen

Start der Ausschreibung

  • voraussichtlich September 2021

Infoveranstaltung für Einreichende

  • 2. September 2021, 13:00 bis 15:00 Uhr

Zur Anmeldung geht es HIER.

Q&A-Sessions für Einreichende

  • Q&A-Session 1: 9. September 2021, 10:00 bis 12:00 Uhr, zur Anmeldung
  • Q&A-Session 2: 23. September 2021, 10:00 bis 11:00 Uhr, zur Anmeldung
  • Q&A-Session 3: 14. Oktober 2021, 10:00 bis 11:00 Uhr, zur Anmeldung

Frühester Start der Projekte

  • Schuljahr 2022/2023

Kontakte

Für Fragen zu Einreichungen

DI Marika Cieslinski
marika.Cieslinski@oead.at
+43 1 53408-437

Mag. Melanie Mayrhofer
melanie.mayrhofer@oead.at
+43 1 53408-432

Für allgemeine Anfragen

Mag. Petra Siegele
petra.siegele@oead.at