Formate – Die Qual der Wahl

Aus Papier ausgeschnittene Planeten © Image by Freepik

Ob face-to-face, Audio, Bild oder Text – Forschende wie auch Bürgerinnen und Bürger können sich über eine breite Palette an Wissenschaftskommunikations-Formaten freuen.

Was ist das richtige Format?

Bei der Wahl eines geeigneten Formats kann das Portal wissenschaftskommunikation.de behilflich sein. Es bietet einen Überblick über mehr als 100 Formate inklusive einer genauen Beschreibung. Diese können nach mehreren Faktoren gefiltert werden. Eine umfangreiche Sammlung an Toolkits inkl. Entscheidungsbaum für das richtige Format bietet auch die American Geophysical Union auf ihrer Webseite.

Grundsätzlich sollten sich Forschende überlegen, mit welchem Format sie ihre Informationen am besten an ihr Zielpublikum transportieren können. Denn nicht jedes Format ist für alle Zielgruppen und fachlichen Inhalte gleich gut geeignet. Es ist auch wichtig sich zu fragen, welches Format zu einem selbst passt. Womit fühlt man sich wohl? Welche Fähigkeiten und Kompetenzen bringt man selbst mit? Das bedeutet nicht, dass nicht auch die eigene Komfortzone verlassen werden kann, um etwas Neues auszuprobieren. 

Eine kleine Auswahl an Formaten

Möchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse auf kreative Art und Weise vermitteln und besonders auch jüngere Zielgruppen ansprechen, sind Comics eine gute Möglichkeit. Schöne Beispiele bieten die Wissenschaftscomics, die im Rahmen von speziellen Wettbewerben der Österreichischen Akademie der Wissenschaften entstanden sind. Es gibt Geschichten zu Biodiversität, Medienkompetenz, Geschichte, Astronomie, Genetik usw. für unterschiedliche Altersgruppen: 7 bis 10 Jahren, 8 bis 12 Jahren sowie 10 bis 14 Jahren.

Als Forschende/r auf der Bühne stehen? Beim Science Slam dreht sich alles um die unterhaltsame Darbietung eines wissenschaftlichen Themas vor Publikum. In einem Kurzvortragswettbewerb treten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gegeneinander an und haben 10 Minuten Zeit, um die Zuschauerinnen und Zuschauer für sich zu gewinnen. Wer den lautesten Applaus bekommt, gewinnt. Auch in Österreich finden jedes Jahr Science Slams statt.

Wer gerne schreibt, kann heutzutage mit ganz einfachen Mitteln einen Blog anlegen und seinen Leserinnen und Lesern wissenschaftliche Ideen, Fragestellungen oder Erfahrungen aus dem Forschungsalltag näherbringen. Der österreichische Astronom und Wissenschaftskommunikator Florian Freistetter schreibt in seinem Blog Astrodicticum Simplex regelmäßig über Sterne und das Universum.