Wissenschaftskommunikation in Österreich

Zellen in bunten Reagenzgläsern © Freepik/vecstock

Die Wissenschaftskommunikations-Landschaft in Österreich zeichnet sich durch eine hohe Diversität unterschiedlicher Stakeholder und durch strukturelle Kleinteiligkeit aus. Heutzutage beschäftigen sich Universitäten, Fachhochschulen, Museen, außeruniversitäre Einrichtungen, Nationalparks, Vereine, NGOs und viele weitere Institutionen und Personen mit der Vermittlung von Wissenschaft an die unterschiedlichen Alters- und Bevölkerungsgruppen.

Viele der Akteur/innen, die sich in Österreich mit Wissenschaftskommunikation auseinandersetzen, tauschen sich in Netzwerken zu diesem Thema aus. So ist u.a. der Verein ScienceCenter-Netzwerk in diesem Bereich sehr aktiv und versteht sich selbst als Kompetenzstelle für interaktive Wissenschaftsvermittlung in Österreich.

Finanzielle Unterstützung für die Dissemination von Wissenschaft erhalten Institutionen und Projekte u.a. durch spezielle Calls von Förderagenturen. Der Wissenschaftsfonds FWF schreibt seit vielen Jahren das Wissenschaftskommunikationsprogramm aus und auch die Wirtschaftsagentur Wien unterstützt mit dem Programm F&E Kommunikation Kommunikationsprojekte aus der Forschungs- und Entwicklungsbranche. Zudem wird Wissenschaftskommunikation in vielen Forschungsförderprogrammen vorausgesetzt bzw. muss Teil des Forschungsprojektes sein.

Geschichte der Wissenschaftskommunikation

Die Bemühungen um die Popularisierung von Wissenschaft reichen bis ins 19. Jahrhundert zurück. Ein kurzer Überblick anhand einiger Meilensteine: